Gehirn, Energie, Gedanken, Psychische, Brainstorm

Fast jeder kennt heutzutage die Wichtigkeit des Denkens und meistens auch, generell, wie Gedanken entstehen. Ebenso erkennt fast jeder in der heutiger Zeit die Wichtigheit besonderer, wertvoller Gedanken, denn unser Gedankengut ist es, was unser ganzes Leben und unsere ganze Gesellschaft erschafft und durch unser Tun, den Gedanken entsprechend, modellieren läßt.

Das detallierte Entstehen der Gedanken und die Gedankenvorgänge in der Zentrale unseres Gehirns in der Großhirnrinde, samt zerebraler Funktionalität, wird jedoch jenen Fachleuten überlassen, die als Psychiater, Psychologen, Neurologen, Neuropathologen, Psychoanalytiker- nämlich denjenigen, die als Neurowissenschaftler allgemein bekannt sind. Nun, gegen alle Erwartung, bedarf es jedoch nicht eines langen und komplizierten Fachhochstudiums, um die generell-primären Vorgänge und Zusammenhänge des menschlichen Denkens entschlüsseln zu können. Was es hingegen bedarf, ist es des Wünsches und der Zeit, um dies zu erzielen- und zwar bei sich, als Hauptsubjekt. Die Analyse des eigenen Denkens ist es, was Hauptstudium dienen wird. Sie ist diesbezüglich das beste Beispiel und präsentiert bei weitem den herausragenden Vorteil, es jederzeit unter die Lupe genommen werden zu können. Es bedarf, letztlich, nur der Beobachtung des eigenen Denkens, der eigenen Gedanken, die weiter,- als Reaktion,- in Form der Gefühle, Worte und Aktionen auftreten, welche insgesamt die Äußerlichkeit des Charakters sichtbar werden läßt.

Neuronen, Hirnzellen, Hirnstruktur, Gehirn, Netzwerk

Doch jetzt werden wir das Denken als Kommunikationsschaltstelle beobachten, entsprechende Fazite ziehen und insofern, neue Erkenntnisse gewinnen. Nein- hierzu werden wir weder Skalpell zum Sezieren brauchen, noch Mikroskop, Assistenz, Gerätschaft und auch keine OP. Alles, was wir hierfür brauchen, ist unsere Aufmerksamkeit, die wir, zumindest eine Zeitlang, auf all unsere Ideen, Gedanken und Gedankenvernetzung richten, die wir insgesamt sonst immer selber bewusst, halbbewusst oder völlig unbewusst erschaffen.

Nehmen wir, absolut bewusst, ein einziges Wort als Beispiel.

Lasst uns das Wort „Mutter“ kurz unter die eigene Lupe nehmen. Ja, lasst uns kurz, aber bewusst daran denken, sprechen wir es laut aus oder lassen wir es tief und lautlos in der Hitze gedaklicher Urkraft broddeln. Was genau findet da statt? Was nimmt, erst als unbewusster Bestandteil, hier Form? Schaut es bitte, welche Fülle an Bildern aus sich kreieren läßt, was für und mit welcher Geschwindigkeit Gedanken und Ideen daraus geboren werden und wie sie alle kochen werden läßt! Fühle die mentale Energie und ihre unglaubliche Aspekte! Seht ihr, wie beinahe gleichzeitig, auch die entsprechende Gefühle hervortreten? Die mütterliche Liebe und Geborgenheit, welche uns völlig bewusst und lebendig wird, Momente unserer Kindheit und Jugendzeit, die erneut, für einige Augenblicke, wieder Wärme ums Herz erzeugen… Ja, die Person unserer Mutter, und all das, was mit ihr in Verbundung stand und noch steht. Schaut nur, wie gelblich verblasste, längst als aufgelöst geglaubte Erinnerungen wieder wach werden! Merkt ihr es auch, wie dieses eine Wort wie ein geworfener Stein in den See Wellen mit unterschiedlichen Stärken und Formen kreiert? Ist es nicht erstaunlich, welche Schöpferkraft der Geist hat?? Ist es nicht wunderschön und wundersam, wie diese mentale Kraft unser ganzes Wesen lebendig werden läßt? Was für eine Macht nur ein Wort besitzt? Nun, jetzt wird ein Leichtes sein, die ganze Erkenntnis davon zu gewinnen, welche eigentliche Macht Gedanken und Worte eigentlich besitzen. Die Kraft der Aufmerksamkeit und des logischen Denkens werden uns damit befähigen, den vollen, unschätzbaren Wert des Denkens als worterschaffende Energie zu sehen und auszunutzen. Dies verleiht uns weiter die Fähigkeit, unser ganzes Leben anders zu erkennen: als ein lebendiges, lichtvolles Umfeld unserer Gedankenkraft, die uns und um uns herum, alles aus der Gedanken erschaffen läßt. Wie Gedanken an Form gewinnen. Wie aus Gedanken Worte werden. Und wie all das manifestieren, was wir überhaupt als Leben kennen! Schaut bitte zu, wie unsere eigenen Gedanken unsere Sprache werden! Wie sie ununterbrochen, laut oder leise, absolut lautlos, all unser Tun werden! Seht bitte, wie all die Gedanken das ganze Leben manifestieren, wie sie zusammen, ununterbrochen, in unterscheidlichen Variationen und Farben uns selbst und all unser Dasein kreieren! Erkennt ihrs: was und wie man ausdenkt, das spricht man aus. Und was und wie es man ausspricht, so erlebt man. Ja, das ist die esenzielle Tatsache, die als Lebensprinzip im Verborgenen wirkt.

Lenken wir unsere Aufmerksamkeit erneut auf uns, während wir mit unseren Mitmenschen kommunizieren. Was machen wir eigentlich da? Nichts anderes als Gedankenaustauch, nicht wahr? Nun, das steht außer Frage! Doch dieses ist eben Energieaustausch, der entweder konstruktiv, neutral-stagnant oder destruktiv sein kann. Es ist die energetische Struktur, die in jedem Wort verstekt ist. Wie statten jedes Wort mit Macht aus. Ununterbrochen, unbewusst oder absolut bewusst. Es ist unsere Schöpfermacht, die wir nun besitzen und benutzen. Denn der Ton, der Laut ist Energie, dieser ist Macht- die erweckt, belebt, erfrischt, Mut und Liebe vermittelt, oder doch träge werden läßt. Oder die Lebendigkeit auflöst, welche also auch ermüdet, erniedrigt, ermattet oder gar zerschmettet.

Die Sprache: sie ist das, wodurch wir leben. Wir sind das, was wir sprechen. Und wir sind das, was wir denken. Das ist die Quintessenz des Verstehens der Wichtigkeit aller sprachlichen Notwendigkeit. Nun, lieber Leser, dies ist es, was wir, Erwachsene völlig außer acht lassen, was wir oft verlernen- oder, besser gesagt, uns unbewusst wird. Oft. Viel zu oft und lange. Und die Konsequenzen lassen an jeder Straßenecke bemerken. Es sind unser Kind, Vater oder Großeltern, der Kollege und Kollegin, die Fremde im Bus oder Zug, die Nachbarin, der Mensch „von Gegenüber und sonst“, die uns stets wahrnehmen, die meistens das verstehen, was und wie wir das als Sprache klingen lassen. Es ist die Auswirkung unserer benutzten Sprache, womit und wodurch wir kommunizieren. Die uns repräsentiert. Es ist die Sprache, wodurch wir uns selbst widerspiegeln. Es ist sie: die Kommunikation, die Brücke zwischen Herzen und Gehirne. Es ist die Brücke des Lebens: die verbale Kommunikation. Ja, es ist sie: die Energie hinter der Worte. Und jede Sprache dieser Welt ist genau das- ob diese alle aus einer einzigen Ursprache stammen oder nicht- die Vielfalt aller menschlicher Sprachen haben das gemeinsam: die Energie ihrer Worte, die auch den Sinn, die Botschaft der Sprache ergeben. Die Energie hinter den Wörtern ist es, was mit einer vokaler Hülle einer bestimmter Volksgruppe oder Minderheit in Form einer Sprache ihre eigene Signatur frei läßt.

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DIE POSITIVITÄT, NEUTRALITÄT ODER NEGATIVITÄT UNSERER GEDANKLICHER ENERGIE STAMMT VON UNS. Sie ist ein Teil unser. Sie ist in uns, tief in unserem Wesen, in unserer Seele. Und das gibt uns die unvergleichliche Signatur, unsere Identität, unsere Einzigartigkeit. WAS, WIE, WANN UND WEM- das sind all die Faktoren, die unsere ausgesendetete Energie uns als einzigartige Schöpfer ausmacht. Und jeder ist immer, gleichzeitig, Sender und Empfänger aller Energieformen, die um uns sichtbar und unsichtbar tanzen, hörbar und unhörbar als Laute und Worte, als Sprache, als Befehle und Suggestionen, als Gefühle, ALS URBEGINN ALLER TATEN, KONSTRUKTE UND WESEN STEHEN, die als Farben, Schleifen und angereihte Bänder erscheinen, die tief aus uns kommen und auch dorthin gelangen. Sie umgeben uns ständig. Wir fungieren als Senderturm, als Antenne und Receiver all unserer ausgesprochenen und auch stillen Gedanken. Jeder sendet und empfängt all das, was das Gesamtumfeld pulsiert und sendet. Jeder ist ein Schwamm voller Signale, die ihn auch ständig, im Kern modellieren. Und darum jeder modelliert die Welt. All unsere Gesellschaft, all unsere Kleidung, Instrumente, Vehikel, Bauten, Kunstwerke und Geräte, WIR ALLE SIND SELBST DAS RESULTAT UNSERER GEDANKEN. All das ist letztendlich, nur ein drei- und multidimensionaler Gedanke, eine pulsierende, manifestierte Form ewiger Energie: die des Bewusstseins. Dies ist der Schöpfer allen Lebens. Es ist seine Macht, seine ewig gültige Kraft, seine schöpferische Energie, die ewiglich unendliche Formen aus sich und in sich annimmt. Es ist Brahma, Visnu und auch Shiva. Es ist Einer: das ist Gott, der Gott aller Religionen und Wissenschaften. Es ist wir. Wir sind Er. Wir sind Bewusstsein. Es gibt nichts anderes als Bewusstsein. Es ist der Erschöpfer, der Erhalter und Zerstörer aller seiner eigenen Welten, die, wie unzählige farbige Luftblasen, im Inneren des Bewusstseins sich veräußen. Und eben dies ist das Paradoxon aller philosophischen Schulen, der Widerspruch aller Religionen und existenzieller Ansichten. Das ist es, was sie nur als Ausnahme teilweise verstehen können, als Dogmen und Doktrinen verformt. Das – und nur das ist es, was die Gnostiker als unteilbare Einheit wahrnehmen, als unzertrennliche ewige energetische Einheit als göttliche Vereinigung, als Samadhi erleben. Und das ist das verkannte, aber höchste Ziel dimensionalen Lebens.

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Lieber Leser, einmal dies als Bewusstheit vergegenwärtigt wird dich weiter befähigen, die Kraft aller Worte wahrzunehmen und sie auszunutzen. Wenn du die Augen ab und an zu machst und dich auf ein Wort oder Satz konzentrierst, wenn du darüber meditierst, wirst du imstande sein, die Sprache völlig neu zu bewerten. Die gaballte Energie ist versteckt in jedem Wort, in jedem Satz, in jeder Diskussion. In ganzer Sprache, in aller Kommunikation. Begleitet von Gestik oder Mimik. Du wirst sie neu bewerten können. Auch die Musik wirst du dadurch völlig neu erleben. und verstehen. Ja, du wirst bald beide neu bewerten. Du wirst dich hinbewegen zu ihrem unvergleichlichen, eigentlichen Wert, der Wesen und Gegenstände unsichtbar verbindet und vernetzt. Dies, die Meditation, ist die Methode, wodurch du, früher oder später, die Einheit unaussprechlicher Energie des Bewusstseins zu sehen vermittelt bekommen wirst, sie als Einheit erleben wirst- und das wird der einmalige, gesegnete Augenblick deiner Erweckung sein, der dich wie eine Berührung durch ein Zauberstab ein für allemal vergöttlicht. Dies wird dich vermitteln an die Einheit. Und das ist die höchste Kommunikation…