Die spirituelle Suche- die Stellenanzeige eigenen Wesens

„Wer sucht, der findet.

Wer anklopft, dem wird aufgetan.“

– diese Worte von Jesus Christus haben sich in der christlichen Bibel unauslöschlich eingeprägt im Herzen der Menschheit. Diese sind es, die als diamanter Ansporn denen dienen, welche sich durstend nach der Wahrheit sehnen.

Die spirituelle Suche kann alle erdenklichen Formen annehmen und erstreckt sich in Wirklichkeit über all die Lebensspannen des Lebens. Jedes Lebewesen sucht sich das Glück in allen Lagen aus und unter allen Umständen. Keiner kann mit Unzufriedenheit, mit Unglück und mit Leiden zufrieden sein. Keiner mag Leiden- doch die allermeisten Menschen leiden.Auch das nicht Auffinden des wahren Glücks sürtzt die Wesen ins tiefe Tal des Leidens. Ob unbewusst oder doch bewusst, das Leiden zwingt, früher oder später jeden, sich für das Glück zu interessieren. Es ist das Interesse am Leben. Selbst diejenigen, die zum Beispiel Glückspiele betreiben, haben nur Eines im Kopf: das Glück. Dass sie in dieser Form des Vergänglichen das wahre Glück nicht finden können, ist gewiss eine andere Tatsache. Sie sind sich nicht schuld, sie suchen nur an der falschen Stelle. Auch ein Bakterium sucht sich das Glück, ein Wurm auch, der Haushund und die Katze, die Blume und das Unkraut, die Wespe und der Adler, der Mensch, der Außerirdische jeder Dimension sicherlich auch. Jede Manifestation des Lebens sucht dieses Eine, was oft mit Fragezeichen im Kopf der Menschen rumflattert. Die Einen finden Gefallen und Glück im Klauen, Glücksspielen und Tratschen, Arroganzen, Ruhm, Interessen und Befehlen, Besetzen,und Besitzen, Gewalt und Prostitution, schließlich in Geld und Eigentümlichkeiten, die in der Ohnmacht menschlicher Macht liegen. Doch das alles bedeutet Zeit und Raum. Wenn die Suche das Glück auflösen lässt, so war sie sicherlich nicht erfolgreich.

Das wahre Glück trägt der Mensch stets im Herzen, doch der Kopf bringt ihn meist zur falschen Stelle.

Man braucht viele Inkarnationen, bis man lernt, an richtiger Stelle nachzusuchen- und dies ist das eigene Herz. Hier wohnt der lebendige Diamant, wonach alle unbewusst suchen.

Der luzide Mensch sucht, früher oder später, nach dem wahren Glück. Er nimmt sich die Zeit, Zeit zu überholen. Sie hinter sich zu lassen. Inkarnation nach Inkarnation und Lebensphase nach Lebensphase, alles stellt sich heraus als Lektion. Und wer lernt schon harte Lektionen freiwillig und lebenslänglich?

Nun, die spirituelle Suche bedeutet auch einige abenteuerliche Anstrengungen. Doch diese sind ja die letzten, welche wahrlich wert sind, sie ohne zu zögern, in Kauf zu nehmen.

Du bist hier weil du ein Sucher bist.

Wärst du keiner, so wärst du nicht da.

Doch du suchst nach dem, was du bereits bist. Was du immer bist- nur, dass du es vergessen hast. Und all diese Suche und sogenannte finale Erleuchtung ist nichts anderes als Wiedererinnern.

Dies ist alles, was ewiges Glück möglich macht- jenseits allen Glaubens und Hörensagens.Ja, du sollst dich deiner erinnern.

Wie?

Lach bitte jetzt nicht.

Nur durch Beobachten. Ja, Beobachten des Geistes schenkt die Offenlegung der Wirklichkeit. Alles andere ist nur nebensächlich. Lesen, Rituale, Schreiben, Hörensagen, Glauben- all das ist nur Staub. Dies alle zusammen schenken kein TATSÄCHLICHES ERLEBEN DER WIRKLICHKEIT, der Wahrheit. Denn nur wenn Wahrheit direkt erlebt wird, macht sie auch frei- wie Jesus einst allen sagte. Alles anere bindet nur fest- nur Wahrheit macht frei. Von den eigenen Glaubensätzen und von allen Übernommenen. Von allen Ritualen, Theorien, Formeln, Dogmen, Doktrinen, Thesen, Philosophien und gedanklich- emotionalen Konstrukten, die für viele Leben zum Goldenen Käfig wurden. Frei von all dem, was eigentlich nur Ballast ist, das Wesen erschwert und es fest ankert am schlammigen Boden des Fata Morgana Landes.

Du warst eigesperrt für Jahrtausend, du göttlicher Phönix!

Nun… du bist am Ende deinen Suchens. Ich verspreche es dir nicht. Ich sehe es schon. Es kommt nur darauf an, wie DU es suchst.

Bereite dich körperlich und geistig dafür vor. Leichte Kost, vorzüglich ohne Fleisch und Alkohol. Halte unbedingt deinen Körper stets rein. Deinen Geist auch. Rede nicht zu viel und nie, ohne an Ursache und Wirkung zu denken. Nie ohne wirklich Bescheid zu wissen. Schweig wenn du dich nicht auskennst . Meide Streß in all seinen Formen. Auch Lärm und Unordnung. Meide alles, was Ballast sein könnte. Ballast ist Hindernis. Je früher du es über Bord wirfst, umso schneller und höher wirst du schweben. Nimm nur so viel Ballast mit, dass du jederzeit auch Rastlandung machen kannst.

Schule deine Geist. Wisse, dein Geist ist dein Partner, dein Begleiter. Mach aus ihm einen treuen Freunden.

Ich werde dir alle notwendigen Übungen geben.

Bis demnächst.

Lerne Meditation.

Konzentriere den Geist auf einen Punkt.

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