Spirituelle Praxis als Notwendigkeit

Was gibt es, was keine Praxis verlangt?

Vom Atmen und Trinken, Essen, Riechen, Schmecken, Tasten, Hören,Schlafen, Reden, Schreien, Weinen, Lachen, sich Verlieben, sich Paaren, sich Kratzen und Waschen, Baden, Laufen, Schreiben und sich Bekleiden, Lernen und Lehren, Arbeiten, Trainieren, Musizieren, Fersehen, Malen,  bis hin zum Fernsehen und Musik oder Geschwätz Anhören, Spielen, Reisen, Googeln… – all das will praktiziert sein.

Praxis. Praktizieren …Selbst das Urinieren benötigt  Praxis.

Animalische Praxis, instinktuelle Praxis  körperlicher Notdurft.

Und nichts anderes ist das Sich Erinnern. Nein, es ist keine körperliche Notdurft, aber spirituell BEDARF ES DER NOT. Denn Erinnerung ist das Nachspielen bereits erlebten Momente, das Praktizieren der Wiedergabe gespeicherter Erlebnisse oder, spirituell gesehen, VON DEM, WAS WIR EIGENTLICH SCHON IMMER SIND.

Dies eine ist das Erlebnis eigener, innewohnender Natur.

Leben ist Notwendigkeit.

Es gibt schließlich nichts im Leben, was Notwendigkeit ausschließt.

Notwendigkeit ist einerseits Zwang, wie andererseits, wie  Viele zu denken geneigt sind, Evolutionsantrag.

Notwendigkeit ist das gesehnte Erleben eigener Wünsche, das Manifestieren des Bewusstseins als kosmisches Leben. Leben ist Notwendigkeit und Notwendigkeit ist das Leben.

Nun, die Notwendigkeit spiritueller Praxis ist die Krone spiritueller Suche, die ihrerseits das Gold des Lebens ist.

Viele Leser sehen vielleicht  keinen Andrang in die Praxis. Keine besondere Oportunität , die Theorie zu praktizieren. Viele werden sich wohl begnügen mit der Theorie. Sie wird natürlich viele Opfer machen, aber auch diese werden zu einem späteren Zeitpunkt auch die Praxis einschlagen, diese wird plötzlich als eine Selbstverständlichkeit auf die Bühne auftreten.

Notwendigkeit bedeutet NOTZUWENDEN.

Not-zu-Wenden im Kreis des Lebens bedeutet, die Richtung von der Wirkung aus zur Ursache hin zu nehmen. DIE ANDERE RICHTUNG einzuschlagen bedeutet, kein Wasserfallsschaum mehr zu sein, sondern der Urquell selbst. Sich zu entdecken als Eines mit Allem. Sich seiner zu erinnern. Dies alles ist gleichzusetzen mit der spirituellen Praxis, mit der Meditation.

Über Meditation ist viel Tinte und Nervenenergie gefloßen worden.

Erfahre, dass alleine der ursprungliche Sinn, der semantische Kern „Mitte(n)setzung “ bedeutet. Das heißt, dass sie, dem zufolge, die spirituelle Ballance ist. Sie ist das Instrument , wodurch das Bewusstsein  die eigene Mitte findet. Ja, denn Bewusstsein veräußert sich, es verstreut sich soweit, bis es „verklumpt“ und sich vergißt. Und einer dieser göttlich- vergessenen „Bewusstseinsklumpen“ bist ausgerechnet  du.

Ja, du!!

Glaubst du`s ? Gut! Du wirst es auch erfahren!

Glaubst`du`s nicht? Gut! Du wirst auch erfahren!

Nur die Erfahrung hat Wert. Der Glaube ist Staub.

Die Notwendigkeit direkter Erfahrung ist die allerhöchste davon. „Glauben ist gut, Kontrolle ist besser“ – sagt der Volksmund. Und der kennt den Wert.

Den eigenen Wert zu kennen stellt alles Wert in ein anderes Licht: den göttlichen Wert.

Nun: mache dich also bereit, deinen eigenen Wert zu kennen. Genug mit den Ilusionen des Hörensagens, des Lesens, des Glaubens!!! Genug den Zweifeln und Sehnsüchten! Genug den Träumen und Geschichten, den goldenen Fata -Morgana!

Die Notwendigkeit des Erlebens stellt alles andere in den Schatten.

Und alles andere als das Erlebnis ist nur Schatten.

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